Ernährungsweisen

6 Tipps bei einer Chips-Sucht

Es ist eine Hassliebe. Auf Süßigkeiten kann ich gut verzichten, aber einmal mit Chips angefangen, ist es wie eine Sucht. Hier meine Tipps, wenn es euch auch so geht wie mir.

Wer kennt es nicht, es ist Abend und man sitzt entspannt auf dem Sofa und aus Gewohnheit kommt das Verlangen nach etwas zum Naschen. Einmal in die Routine aufgenommen, ist es echt schwer diese wieder abzulegen. Für ein süßes Verlangen gibt es prima Alternativen. Aber was machen bei salzigen Vorlieben? Zu diesen Snacktyp kann ich mich nämlich auch zählen. Einen 1:1-Ersatz habe ich zwar bis heute zwar nicht gefunden, aber folgende Tipps, um besser damit klar zu kommen.

1. Gönnt euch Chips – eine kleine Schale

Moodbild mit Chipsschale

Ist die Tüte erst einmal auf, ist sie auch schon wieder alle. So ist das nun einmal. Macht euch also nur eine kleine Schale, legt die Tüte anschließend weit weit weg, und genießt den Schaleninhalt. Danach trinkt ihr am besten ein Glas Wasser. Versucht auch, nur an besonderen Abenden darauf zurückzugreifen und es auch der Routine weg zu bekommen.

2. Nehmt die gesalzenen Chips

Dort (er)kennt ihr auf jeden Fall die Inhaltsstoffe: Kartoffeln (nicht die aus Kartoffelmehl(!!) bitte), Sonnenblumenöl und Meersalz. Allgemein macht diese Sorte nicht so extrem süchtig, wie andere Geschmacksrichtungen. Die Sorten aus dem Ofen geröstet, sparen minimal etwas an Kalorien. Aber dennoch, mit gesund hat es leider nicht viel zu tun.

Gesalzene Chips können übrigens auch relativ schnell selbst gemacht werden, indem ihr Kartoffeln wascht und mit Schale dünn schneidet. Diese Stücke für 5–8 Minuten in heißem Wasser blanchiert (nimmt die Stärke aus den Kartoffeln, die sonst für das wabbelige sorgt) und danach mit einer Sonnenblumenöl-Salz-Mischung bepinselt . Dann kommen sie in den Backofen bei ca. 200°C. Die Länge bestimmt euer Backofen. Bei mir sind es knapp 12 Minuten mit einer Wendung.

3. Salzige Alternative mit hohem Proteingehalt

Ab diesem Punkt lösen wir uns komplett von der Kartoffel. Unumstritten ist sie eine sehr gute Kohlenhydratquelle für vollwertige Mahlzeiten. Doch zum Snacken irgendwie ungünstig.

Als Alternative kann ich Lachsschinken empfehlen, enthält viel Protein und wenig Fett. Interessant für Fitnessbewusste. In Streifen schneiden und bei 180°C für 10 Minuten in den Ofen. Knusprig und salzig. Tatsächlich habe ich auch nie das Verlangen nach noch mehr. Allein weil es sich um Fleisch handelt, ist es meiner Meinung nach keine echte Alternative für eine Routine, sondern nur eine Notlösung.

Alternativ fallen mir direkt noch geröstete Kichererbsen ein. Auch eine super Proteinquelle. Leider aber auch eine ordentliche Kohlenhydratquelle (45g/100g), locker doppelt so hoch wie eine Kartoffel. Und das muss abends für „Nebenbei“ ja auch nicht unbedingt sein. Es sei denn, ihr seid in der Massephase, dann ist es ein idealer Snack.

4. Rohkost – ist auch knackig

Ja, der Punkt muss ja kommen. Wenn schon naschen, dann wenigstens gesund. Besonders sinnvoll, wenn am Tag noch nicht so viel Gemüse zugeführt wurde. Wenn euch das zu anstrengend ist, schneidet das Gemüse vor. Denn so könnt ihr abends genauso faul ohne viel Aufwand snacken. Ein Dip aus Magerquark mit Kräutern und/oder Knoblauch gibt dem ganzen dann noch eine herzhafte Note.

5. Aus der Routine raus

Mal ganz ehrlich. Tagsüber und bei Abenden außerhalb der Routine ist das Verlangen nach Chips gar nicht so groß bzw. auch gar nicht vorhanden, oder? Gibt es wieder so eine Phase, wo ihr ohne sie nicht könnt, dann ändert die Routine.

6. Das einfachste zum Schluss: Kauft einfach keine Chips!

Geht nicht hungrig einkaufen und lauft auch nicht an dem Regal vorbei. Denn das schlimmste ist doch, wenn die Dinger auch noch im Angebot sind. Netter Nebeneffekt: es spart etwas Geld. Außerdem kommt ihr abends erst gar nicht in Versuchung. Und nach ein paar Tagen hartem Entzug habt ihr euch auch umgewöhnt.

Mein Fazit

Mein bester Tipp ist eigentlich der zuletzt genannte, es nicht zu kaufen und komplett weg zu lassen. Ich kenne es selbst, es ist wie ein harter Entzug. Mein abendliches Ich ärgert sich dann extrem über mein Tages-Ich, was wieder im Laden nicht danach gegriffen hat. Meine Güte, das klingt jetzt irgendwie schizophren, trifft es bei mir aber auf den Punkt.

„Alternativen“ wie z.B. Gemüsechips sind auch frittiert oder stark knusprig gebacken. Letztens habe ich sogar Linsenchips entdeckt. Gesund kann es allemal nicht sein.

Im besten Fall esst ihr gar nichts vor dem Fernseher. Das spart unnötige Kalorien, denn dabei wird gern mal mehr zugeführt, als überhaupt nötig. Weiterhin ist so ein voller Magen für eine entspannte Nacht auch nicht besonders förderlich.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen weiterhelfen. Wie man sieht, habe ich mich mit diesem Thema schon etwas auseinandergesetzt.

Moodbild von pexels.com

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