Rezepte

Energyballs mit Kürbis

Pünktlich zu Halloween habe ich ein Rezept für einen süßen Snack aus Kürbis, der gesund, Heißhunger stillend und schnell zuzubereiten ist.

Im Herbst hat der gute alte Kürbis seine Saison und diese Power-Beere (ja, Kürbisse gehören zu den Beeren) bietet vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten. Dadurch, dass Kürbisse kalorienarm aber trotzdem sättigend sind, passen sie auch prima in eine kalorienreduzierte Ernährung. Zu den Nährstoffen bin ich bereits in meinem letzten Beitrag eingegangen, den könnt ihr euch unter Kürbisauflauf mit Tomaten und Feta nachlesen.

Energyballs – rund, praktisch, sättigend

Es gibt nicht DAS Rezept für Energyballs, es ist eher eine Mixtur aus verschiedenen Zutaten, die alle reich an Nährstoffen und grundsätzlich sättigend sind. In großer Menge lassen sie sich zubereiten, sind häufig komplett roh und kommen zur Lagerung einfach in den Gefrierschrank. Täglich 2–3 Stk. aufgetaut (dauert meist keine 30 Min.) geben mir einen süßen Energieschub und nehmen mir somit auch Heißhunger auf ungesunde Speisen. Da auch gesunde Fette enthalten sind, entsteht hier bei mir auch nicht der Hunger auf Fettiges, was ich besonders stark habe, wenn ich mal kalorienreduziert esse.

Besonders praktisch sind die kleinen Dinger unterwegs sowie auf der Arbeit. Direkt aus dem Gefrierschrank eingepackt, tauen sie unterwegs auf und schmecken immer frisch. Auch mein Zwerg mag sie gern und nascht 1–2 zu seinem geschnittenen Apfel oder anderem Obst und Gemüse unterwegs.

Einzig an die klebrige und leicht matschige Konsistenz muss man sich gewöhnen. Diese Erfahrung habe ich gesammelt, als ich die kleinen Dinger für meine Kollegen mitgebracht habe, die Energyballs noch nie verzehrt haben. Anders als z.B. Schokobons sind sie eben nicht knackig. Der Kürbis wurde aber übrigens nicht herausgeschmeckt, die sättigende Wirkung wurde mir mehrfach bestätigt.

Kürbis statt Datteln

Normalerweise bestehen die meisten Eneryballs, die ich so mache, aus Datteln und irgendeiner Nuss als Basis. Beide Komponenten sorgen nämlich prima für eine klebrige Masse, die prima in Form gebracht werden kann. Diesmal habe ich Kürbispüree statt der Datteln verwendet, primär aus dem Grund, weil sie aktuell im Oktober Saison haben und – wie in meinem Fall – aus der Region kommen. Mittlerweile versuche ich zu großen Teilen regional und saisonal zu kochen.

Das Rezept

Zutaten:

– ergibt ca. 20 Stk.​ –

  • 100 g Kürbispüree aus dem Butternut
  • 40 g Haferflocken
  • 2 EL Erdnussmus
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 20 g Honig
  • 1–2 EL Kakao, stark entölt
  • Prise Zimt

Zubereitung:

  1. Je nach Größe knapp 1/4 des Butternut-Kürbis schälen, Kerne entfernen und würfeln. In Wasser gar kochen (hier hilft der Gabeltest) und pürieren. Meistens bereite ich hier den ganzen Kürbis zu und verwende ihn noch für andere Gerichte.
  2. Das Püree etwas abkühlen lassen und anschließend mit allen weiteren Zutaten in einer Küchenmaschine oder dem Pürierstab zu einer homogenen Masse mixen. Bei dem Backkakao nehme ich meist erst einen Esslöffel, denn er ist sehr bitter und ich taste mich hier an die richtige Menge heran. Habt ihr zu viel verwendet, könnt ihr einfach mit noch etwas Honig dagegen steuern.
  3. Als nächstes mit der Hand zu kleinen Bällchen formen und nach Belieben noch mit Nüssen, Sesam, Kakaonips und/oder Kokosraspeln ummanteln.

Nährwerte (gesamteMasse):
478 kcal | 47,5 g Kohlenhydrate | 22,6 g Fett | 15,7 g Protein

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