Rezepte

Veganes Curry mit Spinat und Kichererbsen

Schnell und einfach gekocht, deckt dieses Gericht viele Nährstoffe und ist auch ein richtiger Sattmacher. Das fruchtig Asiatische gibt dem Spinat und Kichererbsen den gewissen Kick.

Als ich nun das Kokosmilch selbst herstellen für mich entdeckt habe, wird es immer häufiger in meinen Gerichten verarbeitet. Zudem mag ich asiatische Kokos-Curry-Gerichte sehr gern und improvisiere was die Zutaten betrifft. Mal mit Fleisch, mal ohne. Mal fruchtig mit Obst, mal mit Gemüse wie Brokkoli oder Zuckerschoten. Mal kommt auch Merkwürdiges dabei raus, da bin ich ehrlich.

Nachdem ich fester Überzeugung war, noch TK-Gemüse im Haus zu haben, bereitete ich vor ein paar Wochen einfach ein Curry vor. Voller Entsetzen fiel mir dann auf, dass ich lediglich Spinat und Beeren im Kühlfach hatte. Da meiner Meinung nach Kichererbsen und Spinat gut zusammen passen, landeten beide Zutaten mit in meinem Curry. Der Geschmack überzeugte mich so sehr, dass es das Gericht nun alle paar Wochen gibt. Mein kleiner Zwerg isst es tatsächlich auch sehr gern. Die Kombination aus dem fruchtigen Kokos mit Curry passen sehr gut zu der leichten Bitternote des Spinats. Die Kichererbsen geben dann noch etwas Biss dazu. Beim letzten Mal habe ich zusätzlich übrigens noch weiße Bohnen ergänzt und davor Pastinaken.

Spinat und Kichererbsen als Mineralstoffbooster

Spinat beinhaltet Vitamin A (gut fürs Sehen), Vitamin B und C, die TK-Version übrigens etwas weniger. Auch an Nährstoffen wie Calcium, Magnesium und Phosphor spart es nicht. Eisen ist im Spinat vorhanden, allerdings nicht übermäßig viel, sodass es seinem Ruf nicht ganz gerecht werden kann. Aber ich denke, das sollte jedem bewusst sein.

Kichererbsen haben einen hohen Eisengehalt und sind daher besonders für Veganer sehr interessant. Um dieses Eisen auch aufnehmen zu können, ist Vitamin C nötig. Da es in frischem Spinat vorhanden ist, ergänzen sich die beiden Komponenten hervorragend im Gericht. Weiterhin enthalten Kichererbsen viel Calcium und Proteine, weshalb hier auf Fleisch- und Milchprodukte verzichtet werden kann. Die vielen Ballaststoffe sorgen zudem für eine lange Sättigung. Nach einer Portion des Currys bin ich auch pappsatt – und das für Stunden.

Das Rezept

Zutaten:

– ergibt 4 mittelgroße Portionen –

  • 500 ml Kokosmilch
  • 400 g Spinat
  • 300 g Kichererbsen aus dem Glas
  • ca. 2 EL Currypulver (Achtung, hier als Veganer auf die Inhaltsstoffe achten)
  • ca. 1 EL Salz
  • ca. 1 TL Kurkuma
  • 200 g Reis als Sättigungsbeilage (optional und wenn, roh gewogen)

Zubereitung:

  1. Wenn Reis dazugegeben werden soll, dann diesen in einem Topf mit Salz gar kochen.
  2. In einer Pfanne oder breitem Topf die Kokosmilch auf mittlerer Stufe erwärmen und mit den Gewürzen leicht köcheln. Nach Geschmack würzen, aber insgesamt etwas stärker, da der Spinat die Würze absorbiert.
  3. Spinat hinzugeben und auf kleiner Stufe 10 Minuten köcheln.
  4. Kichererbsen hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln. Ich füge sie erst zum Schluss hinzu, weil ich es nicht mag, wenn sie so weich sind.

Nährwerte pro mittelgroßer Portion (mit Reis):
595 kcal | 79 g Kohlenhydrate | 17,5 g Fett | 22 g Protein

Das Gericht kann im Kühlschrank gelagert und sollte spätestens am nächsten Tag verzerrt werden. Spinat sollte man maximal nur ein weiteres Mal erwärmen. Gekühlt bilden sich nur ganz geringe Mengen Nitrit, das normalerweise ungefährlich ist.

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