Fitness

Bewegung für ein gesundes Leben

Bewegung tut gut, Bewegung hält fit und gesund. Vielleicht helfen euch meine Erfahrungswerte, wie ihr euch motivieren könnt, mehr für die persönliche Fitness zu tun.

Richtig geplant und mit der richtigen Art an Bewegung ist es auch gar nicht so schwer, sich fit zu halten. Jede Art an zusätzlicher Bewegung hält das Herz-Kreislauf-System auf Trapp, Muskeln werden gestärkt, ihr fühlt euch weniger träge, seid leistungsstärker und sorgt auch für eine schlanke Linie.

Bewegung im Alltag

Der Grundumsatz ist der Umsatz, den der Körper zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen braucht. Alles, was darüber hinaus geht, wird dem Leistungsumsatz zugeordnet. Beides zusammen ergibt den Gesamtumsatz, den eine individuelle Person an einem Tag verbraucht. Je höher dieser ist, desto mehr wird verbraucht. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass mehr gegessen werden kann und bei dem Wunsch einer Gewichtsreduktion kalorientechnisch nicht stark heruntergegangen werden muss. Wer also abnehmen möchte, hat es ohne Bewegung deutlich schwerer. Eine gleichbleibende Kalorienaufnahme aber ein erhöhter Gesamtumsatz führt in der Regel immer zu einer Gewichtsreduktion.

Im ersten Schritt bringt einfach mehr Bewegung in den Alltag mit ein. Ihr kennt die Klassiker: Fahrt Fahrrad oder lauft zu Fuß statt Auto, Treppe statt Fahrstuhl. Schon diese zusätzliche Bewegung erhöht euren Gesamtumsatz.

Oder wie in meinem Fall, tobt einfach – wenn vorhanden – mit dem Nachwuchs über den Spielplatz 😉 .

Planung ist alles

Die Ausrede: „Ich habe keine Zeit für Sport“ zählt nicht. Die These klingt zwar etwas scharf, doch ich behaupte einmal, dass Jeder mindestens 1 Stunde am Tag unproduktiv ist und überhaupt nichts macht. Genau diese Stunde kann für etwas Bewegung genutzt werden. Es muss hierbei nicht unbedingt ein Fitnessstudio sein. Macht einen flotten Spaziergang an der frischen Luft oder ein kleines Home-Workout oder oder oder. Hauptsache ihr habt Spaß daran und könnt es auch flexibel in euren Alltag mit integrieren.

Wer mich auf Instagram verfolgt, weiß, dass ich Krafttraining liebe und die einzige Zeit für das Training nach meinem Feierabend um 12 Uhr und dem Abholen des Zwerges aus der Krippe um 14 Uhr ist. Werden in die Länge gezogene Meetings auf der Arbeit, Wegstrecken, Aufwärmen und duschen mit eingerechnet, bleiben mir knapp 50 Minuten reine Trainingszeit. Für ein Ganzkörpertraining zu kurz. Daher habe ich mich nach meinen eigenen Vorlieben für ein 2er-Split entschieden, also ein Ganzkörpertraining auf zwei Tage aufgeteilt. Pro Einheit ausgerechnet 45 Min. Trainingszeit. Also zwei Tage nacheinander, dann 1-2 Tage Pause. 4 Trainingseinheiten die Woche – wenn nichts dazwischen kommt.

Zwingt euch nicht, habt Spaß!

Oft schaffe ich aber aus diversen Gründen nur einen Split die Woche, also 2 Trainingseinheiten, statt meiner von mir geplanten 4 Einheiten. Es ist in Ordnung, da ich nichts mit Zwang mache und es mir auch nicht um die Bühne sondern meiner persönlichen Fitness geht. Nebenbei erwähnt, macht auch die Ernährung 70% aus, wenn es um den Shape geht.

Früher habe ich das anders gesehen und mich auf Biegen und Brechen zum Sport gequält, um meinen mir auferlegten Plan zu schaffen. Ich war frustriert, wenn ich es nicht geschafft habe. Habe sogar manchmal die „Schuld“ auf andere geschoben, um mich nicht wie ein Versager zu fühlen. Langfristig habe ich dann komplett den Spaß verloren, irgendwann kapituliert und dann gar nichts mehr gemacht. Und dann konnte ich mich nicht mehr aufraffen.

Das ist meine persönliche Erfahrung, zwar mit Spaß an dem Sport aber mit wachsendem Zwang. Oft habe ich auch schon motivierte Personen erlebt, die ein paar Monate lang Fitness betrieben haben mit einem Ziel vor Augen, aber nur bedingt mit Spaß daran. Ist bei denen einmal die neu erlernte Routine ins Straucheln geraten, konnten sie sich nicht mehr motivieren, wieder neu daran anzusetzen. Daraus wurde wohl ebenfalls Frust und Resignation.

Tatsächlich habe ich mir bei meiner Problematik die Motivation selbst zurück erarbeitet, indem ich Tutorials von für mich unbekannten Übungen angesehen und mir schließlich selbst einen Plan entworfen habe. Da ich diesen auch korrekt und sinnvoll aufbauen wollte, war dies auch mit der Schlüsselgrund, weshalb ich später dann auch die Fitnesstrainerlizenz gemacht habe.

Mir ist klar geworden, dass ich mir keine schwer erreichbaren Ziele bzw. auch die Wege dahin auferlegen sollte und nur ohne Zwang mit Spaß ins Training gehen sollte. Manchmal mache ich dann auch mal zwei Wochen kein Sport – oft auch durch den Zwerg bedingt. Muskeln verschwinden nicht von heute auf morgen und die richtige Ernährung ist elementar für einen fitten Körper. Also lasse ich mich durch Trainingspausen nicht stressen und setze einfach ganz entspannt wieder daran an. Merke ich, wie mir der Spaß verloren geht, ändere ich direkt etwas: neuer Plan, mehr trainingsfreie Zeit, oder andere Belastungsmöglichkeiten wie z.B. Kraft-Ausdauer-Training oder Maximalkrafttraining.

Auch in eurem Fall: Findet zuerst einen Sport, der euch Spaß bringt und ihr ihn bestenfalls 3x die Woche ausüben könnt. Zwingt euch nicht dazu und wenn ihr merkt, dass die Motivation oder Spaß nachlässt, versucht aktiv etwas daran zu ändern. Eigenmotivation ist immer die erfolgreicher, als sich von anderen motivieren lassen zu müssen.

Probiert am besten verschiedene Dinge aus und schaut, was euch auch langfristig Spaß macht. Bringt zusätzlich so viel Bewegung wie möglich in euren Alltag mit ein. Ernährt ihr euch dazu gesund und vor allem ausgewogen, solltet ihr langfristig gesund und normalgewichtig bleiben.

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